Freitag, 10. Oktober 2014

"Road to Hana"

Der Weg zurück zum Hauptort Kahalui führte uns dann ca. 80 km auf der schönste Straße der Insel, genannt "Road to Hana". Da wir über die Südstraße, Piilani Highway, Hana schon erreicht hatten, hieß es für uns nun "Road from Hana".
Diese Straße ist eine schmale, durch die Täler der Küste entlang schlängelnde Straße, mit vielen Brücken und tollen Ausblicken auf die Bergwelt und die Pazifikküste.

Da die Straße nun recht eng, aber viel befahren ist, kamen wir nur zögernd voran, aber auch deshalb, weil wir immerzu angehalten haben, weil es immer etwas besonderes zu sehen gab.

eine sich schlängelnde Straße soweit das Auge reicht
Wir starteten am Morgen mit einem Abstecher zum Grab von Charles Lindbergh, der Flugpionier, der zuerst den Atlantik überflog. Dieser lebte seine letzten Jahre hier auf Maui und ist auch hier begraben.
Danach hielten wir an einem schönen Strand mit Höhlen, schwarzem Sand und Lavatunneln und später an einem Verkaufsstand für selbstgemachtes Eis aus Kokosmilch. Wir haben die Sorten "Chili Chocolate" und "Honey Mac Nuts" probiert, seeeehr lecker. Dann ging es mit Bananenbrot kaufen, Crepes essen und Kokosnuss trinken und essen weiter.

Kokoseis in der Kokosnuss
Am Ende der Straße und auch am Ende des Tages machten wir Stopp an einem der bekanntesten Surferstrände der Welt, Ho'okipa Beach. Hier tummelten sich viele Wellenreiter im Wasser und warteten auf die perfekte Welle.

der Ho'okipa Beach
Nach vielen Stunden Fahrt und einem schlechten Kilometerschnitt erreichten wir abermals das Hostel in Wailuku. Dort wurde ersteinmal Wäsche, dann wir selbst gewaschen. Mit Packen für den Rückflug nach Big Island endete dann unser Tag.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Der Tanz auf dem Vulkan - Hiking im Haleakala National Park

Drei erlebnisreiche Tage Maui liegen nun hinter uns - zwei davon haben wir in und um den Haleakala National Park verbracht.

Da wir bereits beim Sonnenaufgang oben auf dem Haleakala Crater sein wollten, klingelte der Wecker bereits um 2:45. Ohne Frühstück und Kaffee machten wir uns auf den Weg zum Gipfel auf ca. 3.100 m und mit uns gefühlt tausend weitere Frühaufsteher. Dementsprechend voll und wenig spirituell war es dort und die Sonne hatte sich leider hinter den Wolken versteckt. Aber egal, wenigstens konnten wir so unsere Wanderung sehr früh beginnen.

Im Haleakala Krater


Vom Haleakala Visitor Centre unterhalb des Gipfels sind wir nach netter Beratung und Video-Einweisung durch die Park Ranger in den Krater hinabgestiegen und mitten durch die Vulkanlandschaft gewandert. Auf den ersten Blick eine öde Vulkan-Wüste, bei näherer Betrachtung erstaunlich abwechslungsreich. Es begegnen einem u.a. "Silversword" (siehe unten) und "Nene" (eine lokale Gans).

Silversword

Auf dem Holua Campingplatz haben wir dann unser Nachtlager aufgeschlagen - sehr einfach, aber sehr schön gelegen auf ca. 2.100 m. Und mit einem tollen Sonnaufgang am nächsten Morgen, der dann doch für den verpassten Sonnenaufgang auf dem Gipfel einen Tag zuvor mehr als entschädigt hat.

Holua Campground


Die zweite Tages-Etappe war dann etwas kürzer, 400 hm auf 6 km galt es zu überwinden, um wieder aus dem Krater herauszukommen. Weiter ging es mit dem Jeep auf dem teilweise sehr abenteuerlichen Piilani Highway zum südlichen Teil des National Parks, Kipahulu. Hier dominiert tropischer Regenwald statt Lava. Nach einem erfrischenden Bad in den "Seven Pools" und einem "Hamsterkauf" im nächstgelegenen  Supermarkt im 10 Meilen entfernten Hana (bei dem wir wieder einmal feststellen mussten, wie teuer Lebensmittel in den USA sind) konnten wir gerade noch rechtzeitig vor Sonnenuntergang unser Zelt auf dem Kipahuli Campingplatz aufschlagen.

Die "Seven Pools"


Am nächsten Morgen haben wir dann das Schöne mit dem Nützlichen verbunden, haben kurzerhand die Laufschuhe geschnürt und sind den Pipiwai Trail, den wir ursprünglich erwandern wollten, gelaufen. Schließlich müssen wir ja auch noch für den New York City Marathon trainieren ;-). Ein Traillauf allererster Güte (quasi ein Premiumlauf) vorbei an wunderschönen Wasserfällen und durch einen beeindruckenden und angenehm schattigen Bambuswald.

Auf dem Pipiwai Trail

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir dann auf dem Hana Highway zurück nach Wailuku - aber das ist eine andere Geschichte... morgen geht es weiter nach Big Island.
 

" ... es gibt kein Bier auf Hawaii, es gibt kein Bier ... " - FALSCH!!

Jeder kennt diese Liedzeile bzw. dieses Gerücht. Es war uns ein großes Anliegen diesem Mythos nachzugehen. Aber schon am zweiten Abend lag ein Hinweis in der Luft ... ein Banner mit "Beer". Sollte es sich um den Gerstensaft handeln? Marken waren eher belgisch statt lokal, aber ein Hinweis allemal.


Gestern Abend allerdings gingen wir dem "Übel" auf den Grund und können bzw. dürfen verkünden ... "es gibt BIER auf Hawaii, es gibt Bier!!". Wir werden auch die kommenden zwei Wochen versuchen, einige Beweisliter zu finden und zu testen. 
Aloha :)



Samstag, 4. Oktober 2014

Ankunft in Hawai'i ... das Aloha Feeling kann beginnen

Heute Nacht sind wir nach laaangem Flug nun endlich in Hawai'i angekommen. Wir sind ca. 28 Stunden geflogen, 11h nach San Francisco und dann nochmal 4,5h nacch Hawai'i. Die restliche Zeit hatten wir Aufenthalt in San Fran und auch noch 3h Wartezeit wegen Verspätung.

Hundemüde sind wir gegen 3 Uhr ins Bett gefallen. Aber heute morgen begann dann der Urlaub mit einem kleinen Morgenlauf an der Küste in Kona, viele Triathleten sind auch schon da. Nach einem leckeren Frühstück sind wir nun schon wieder am Flughafen, um nach Maui zu fliegen, unserer erstes richtiges Ziel. Wir werden 4 Tage auf Maui sein und die Insel sowie den Vulkan dort erkunden, wandern gehen, im Zelt übernachten und mit einem Jeep die Insel unsicher machen.

unsere Reiseroute auf die verschiedenen Hawai'i Inseln

Am Dienstag fliegen wir dann zurück nach Kona und dann werden wir uns richtig ins IRONMAN-Fieber begeben ;).
Aloha!!

Freitag, 3. Oktober 2014

San Francisco in zwei Stunden am längsten Donnerstag des Jahres

Nach rund 11 Stunden Flug mit der "Frankfurt am Main" (A380) haben wir die erste Etappe geschafft und sind pünktlich in San Francisco gelandet. Dani hat damit um 13 Uhr Ortszeit zum ersten Mal in ihrem Leben amerikanischen Boden betreten:-).

Da wir recht zügig durch die "Immigration" gekommen sind, haben wir die Zeit genutzt und sind kurzerhand für zwei Stunden in die Stadt reingefahren. Das hat zumindest gereicht für ein paar Eindrücke, einen Abstecher zur Bay und eine Runde Cable-Car :-).



Jetzt sitzen wir am Flughafen und warten auf den Flug nach Kailua-Kona (Big Island, Hawai'i). Und es ist immer noch Donnerstag ;-). Leider hat der Flieger zwei Stunden Verspätung, so dass wir wahrscheinlich erst gegen Mitternacht (Ortszeit) in Kona eintreffen werden. Mal sehen, ob wir das an diesem längsten Donnerstag des Jahres noch schaffen oder ob dann schon Freitag ist ;-).

Greetings from San Francisco!

Sonntag, 28. September 2014

eine Reise nach New York ... mit Abkürzung über Hawaii

Vor vielen Jahren habe ich mir schon vorgenommen bzw. einem Lauffreund versprochen, 2014 nach New York zu reisen, um dort am Marathon teilzunehmen. Gesagt, getan!

Irgendwann bemerkte ich, dass zeitlich nicht weit vom New York Marathon auch auf Hawaii ein sehr bekanntes Sporthighlight stattfindet ... der Ironman Hawaii.


Also haben Dani und ich mal geschaut, wie man beide Events vereinen kann. Und so wurde aus der Reise nach New York eine Reise mit einer "kleinen Abkürzung" über Hawaii :).

Reiseroute für unsere Reise

Wir beginnen nun mit einer schönen Rundreise auf Hawaii, besuchen die Inseln Maui, Big Island, Kauai und Oahu. Haben dort viele Sachen vor und wollen einiges entdecken.
Danach geht es dann weiter an die Ostküste nach Boston. Von dort aus erkunden wir den Nordosten der USA und wollen den Indian Summer genießen. Anschließend machen wir Stopp in New York, um beim NYC Marathon mitzulaufen. In der letzten Woche fahren wir dann weiter bis nach Washington D.C., wo dann auch nach vielen Eindrücken die Reise zu Ende ist.


In den nächsten Woche berichten wir hin und wieder hier von unseren Abenteuern und Erlebnissen.

Aloha Hawai'i, Hello Eastcoast ...